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<pre>Wurde die deutliche Stabilisierung beim 2:0 in Berlin prompt mit dem ersten Auswärtssieg der Saison belohnt, fiel die Freude über das vor Wochenfrist gegen den VfL Wolfsburg eingefahrene 1:1 dann aber schon wieder um einiges überschaubarer aus.  <p> Mit 46 Punkten sind die Berliner derzeit als Tabellen-Fünfter zwar noch immer direkt für die Gruppenphase qualifiziert, doch dahinter lauern Bremen (45) und Freiburg (44).  <p>  Champions-League-Aspirant gegen Mittelständler! Wenn am Samstag (15.30 Uhr) die TSG 1899 Hoffenheim Bayer Leverkusen zu Gast hat, dann geht es, im Gegensatz zu den Prognosen vor Saisonbeginn, nicht für die Werkself um die Königsklasse, sondern für die TSG. <p> Was im ersten Moment vielleicht nach einer biederen Durchhalteparole klingen mag, ergibt genauer betrachtet durchaus Sinn, sind die Qualitäten der Schwaben doch eindeutig im Angriffsspiel angesiedelt. Außerdem wurde mit Robbie Kruse kurz vor Transferschluss nochmals in die Offensive investiert. <p>  Nun heißt es für die Gelsenkirchener also sich für das Derby am darauffolgenden Spieltag warmschießen und mit einem Fingerzeig in Richtung Dortmund den siebten „Dreier“ in Folge einfahren.  </pre>


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<pre>In der Rückrunde haben sich die Teams aus Berlin und Hoffenheim bislang stets vergeblich um einen Sieg bemüht. Vor dem nun bereits anstehenden vierten Anlauf macht allerdings nur der am Samstag in der Hauptstadt gastierenden TSG ein bedenklich stimmender Trend zu schaffen.  <p> Allerdings waren die Quoten auf einen HSV-Sieg in der vergangenen Saison ähnlich wie diesmal — und damals feierten die Hamburger am 28. Spieltag einen 2:1-Heimsieg über die Kraichgauer.  <p>  Allerdings kann eine Punkteteilung beim FC Bayern durchaus als großer Erfolg gewertet werden. Gegen den HSV und Gladbach wäre hingegen mehr als ein 2:2 bzw. ein 1:1 drinnen gewesen. <p> Dies sind naturgemäß eher schlechte Voraussetzungen, um es nach der einwöchigen Pause mit dem ersten richtigen Prüfstein der Saison aufzunehmen — zumal auch RB Leipzig nach drei mäßigen Halbzeiten mittlerweile seinen Spaß an der neuen Spielzeit gefunden hat. <p>  Dennoch sind vorerst Zweifel angebracht, ob der Erfolg gegen den Vizemeister des Vorjahres tatsächlich die große Wende zu sehen bekam; ähnliche Hoffnungen waren immerhin schon einmal vor rund sechs Wochen wie eine Seifenblase zerplatzt.  </pre> 


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<pre> Anders als Schalke sind die Kölner am Samstag jedoch in der komfortablen Lage, praktisch zu überhaupt nichts mehr verpflichtet zu sein; gemeinsam mit dem FC Ingolstadt wird von den Geißböcken derzeit das gesicherte Mittelfeld gebildet.  <p> Der letzte Auswärtssieg liegt fast schon ein Jahr zurück, dieser datiert vom 25. Februar 2017 (3:1 in Leverkusen). Auch in Berlin haben die Mainzer zuletzt vor vier Jahren gewonnen. Deshalb schieben die Wettanbieter auch Hertha BSC in die Favoritenrolle für dieses richtungsweisende Spiel.  <p>  Mehr Abstiegskampf geht nicht! Diese Bundesliga-Saison spart nicht an Dramaturgie und mittendrin Hertha BSC gegen VfL Bochum. Das abgeschlagene Tabellen-Schlusslicht trifft auf den 15., der nur einen Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz und zwei auf den ersten Abstiegsrang hat. <p>  Zum Auftakt der Saison setzten sich sieben Teams durch — und in sechs Fällen war es die Mannschaft mit der höheren Laufleistung. <p>  Die von der damaligen Mini-Sieges-Serie gegen Leverkusen und Hannover ausgelöste Euphorie wurde mit nur einem Zähler aus den folgenden vier Partien in Windeseile wieder eingedampft — der Dreier gegen die Wölfe bleibt somit vorerst nur der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein.  </pre>


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<pre> Im Kalenderjahr 2017 schoss die Hertha bisher nur 199 Mal aufs Tor. Ligaweit gesehen ist das Platz 17. Somit ist die „alte Dame“ in dieser Kategorie ein Kandidat für den Abstieg.  <p> So rechnen wir Wettfreunde mit einem Dreier der TSG gegen den Sport-Club und einem Favoritensieg von Union beim SV Werder Bremen sowie Treffern aller vier Teams. Bereits der Tipp „Sieg Union & beide Teams treffen“ ist mit attraktiven 4,80 quotiert.   <p> Gegen Leverkusen hatten die Gastgeber vor allem in der ersten Halbzeit Probleme und bei zwei Aluminiumtreffern das Glück auf ihrer Seite. Nach der Pause lief es für die Eintracht erheblich besser, doch ausgerechnet in der Frankfurter Drangperiode nutzte Volland einen Konter zum Leverkusener Siegestreffer. <p>  Warum dem so ist, erklärte HSV-Coach Markus Gisdol unlängst in der Bild-Zeitung: „Wahrscheinlich wartet die stärkste Liga auf uns, die es jemals in Deutschland gab. Legt man alleine die Tabelle zu Grunde, wäre ein Platz im gesicherten Mittelfeld, ein Rang zwischen acht und zwölf, ein großer Schritt für uns.“  <p> Ein Spiel, das kaum Ruhe verspricht — und in dem jeder Angriff brandgefährlich werden könnte.  </pre>


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<pre> „Der Raum, in dem wir die Gegner anlaufen, verschiebt sich um 15 bis 20 Meter nach hinten“, gab Ingolstadt-Kapitän Marvin Matip Einblick in die neue Taktik der Schanzer. „Es ist der richtige Weg in einer Phase, in der wir nicht vor Selbstvertrauen strotzen.“  <p> Doch auch mit dem Niederländer am Ruder kamen die Hoffenheimer nicht richtig in Schwung. In der Folge gelang nur mehr ein weiterer Sieg — erst am 16. Spieltag gegen den Vorletzten Hannover 96 mit 1:0. Insgesamt stehen den zwei Erfolgen ganze sieben Unentschieden und acht Niederlagen gegenüber.  <p>  Die glänzende Ausgangsposition relativierte sich jedoch umgehend, als sich irgendwann einmal auch der FC Bayern in den Vorwärtsgang zu bequemen begann — nach einer scheinbar mühelosen Aufholjagd bogen die Hausherren dann schon nach einer Stunde vollends auf die Siegerstraße ein. <p>  Quoten Stand vom 30.10.2017, 16:58 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.  <p> Dies war auch der allererste Sieg der Königsblauen im Jahr 2023 und das erste volle Erfoglserlebnis seit einem 1:0 gegen Mainz am 9. November des Vorjahres. Aktuell sind die Gelsenkirchner seit fünf Spielen ungeschlagen und kassierten in den vergangenen fünf Spielen nur ein Gegentor.  </pre>


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